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                                                            Uhren

Der uralte Wunsch des Menschen, in das eigene Handeln Ordnung und es gleichzeitig mit der ewigen Bewegung der Himmelskörper in Einklang zu bringen, fand seit Urzeiten seine Materialisierung in den verschiedenen Zeitmeßmitteln. Mit Hilfe der verschiedensten Geräte maß und teilte der Mensch die ablaufende Zeit.
Sein erster Helfer war dabei die Sonnenscheibe. Ihre Strahlen teilten den Tag auf den Sonnenuhren, von denen es zwei Typen gab: ortsfeste und tragbare. Die tragbaren Sonnenuhren waren schon den alten Ägyptern bekannt und wurden während des ganzen Altertums benützt. Sie überdauerten Jahrtausende und waren noch lange Zeit ein Korrekturmittel für die anfangs sehr unzuverlässigen Räderuhren, bis sie schließlich durch die Erfindung der Spiralfeder als Gangregler (1674) verdrängt wurden. Als ortsfeste Sonnenuhren haben sie niemals ihre Bedeutung eingebüßt, und sie werden auch noch heute konstruiert. Der menschliche Scharfsinn erfand jedoch zum Messen der Zeit noch eine ganze Reihe weiterer Geräte, z.B. Mond-, Wasser- und Kerzenuhren, die bis ins 13.Jh. hinein die Zeit anzeigten, weiter Sanduhren und vom 16. bis 18. Jh. Öluhren. Wegen ihrer Abhängigkeit von äußeren Bedingungen und Veränderungen sowie wegen ihrer technischen Exklusivität fanden diese Zeitmeßgeräte jedoch keine allgemeine Verwendung, sie werden heute als wissenschaftliche Antiquitäten in technischen Museen aufbewahrt. Der dem Menschen angeborene Sinn für Ästhetik fand erst in der Form und Anordnung der Räderuhren einen einzigartigen Gegenstand, der die Zeit angab und zugleich ein Kunstwerk darstellen konnte. Deshalb nehmen diese Uhren auch in Sammlungen eine führende Stelle ein.

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Es läßt sich durch Archivberichte nicht mit Bestimmtheit belegen, daß die Wende des 13. Jh. die Entstehungszeit der - zuerst aus Eisen hergestellten - Räderuhr ist. Ihr Antrieb erfolgte durch die Bewegung eines schweren, durch ein Gewicht angetriebenen Rades.

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