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                                                   Waffen und Wehr

In der Steinzeit waren Steinhammer und Axt, etwas später auch der mit einer Stein- oder Knochenspitze versehene Spieß oder Pfeil die grundlegenden Werkzeuge, mit denen sich die Vorfahren der heutigen Menschen unter anderem auf der Jagd ihren Lebensunterhalt verschafften. Bereits in dieser Anfangszeit richtete der Urmensch diese Instrumente aber auch gegen andere Angehörige seines Geschlechts, und zwar bei Kämpfen verschiedener Horden um Jagdbeute oder um ergiebigere Jagdgründe.
Doch erst die weitere Entwicklung der menschlichen Gesellschaft führte in der Bronzezeit zu den eigentlichen "Waffen", die ihrem Charakter nach speziell für den Kampf von Menschen gegen Menschen bestimmt waren, des Dolches und des Schwerts. Die allmähliche Entwicklung der Waffen führte dann in den am höchsten entwickelten Gebieten der Mittelmeerländer und des Nahen Ostens noch während der Bronzezeit dazu, sich gegen den bewaffneten Angriff auch zu schützen. So entstanden nach und nach die Schutzbestandteile der Bewaffnung, die wir zusammenfassend als "Rüstung" (Wehr, Harnisch) bezeichnen. Für eine ganze lange Geschichtsepoche läßt sich demnach die Bewaffnung des Menschen in zwei Grundgebiete unterteilen, mit denen wir uns in diesem Teil zu befassen haben, in Waffen und Rüstungen.

 

Neben den Jagd- und Kampfwaffen entstand im hohen Mittelalter eine weitere Waffenart, die wir heute als "Sportwaffen" bezeichnen. Die Entwicklung in der Anwendungsart der Waffen führte allerdings gleichzeitig auch zu ihrer allmählichen Spezialisierung und der entsprechenden Klassifizierung nach Arten. Nach ihrem Charakter und der Verwendungsart unterscheiden wir daher blanke (oder kalte) Waffen, die zum direkten Kampf des Menschen gegen den Menschen oder zum direkten Angriff auf ein anderes Lebewesen aus unmittelbarer Nähe bestimmt sind, während Schieß- und Feuerwaffen ermöglichen, den Gegner im Kampf oder auf der Jagd auf eine bestimmte Entfernung anzugreifen.

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